SPINNER

Heute möchte ich euch mal zeigen, was ihr mit eurem Pixelstick – sei es Original, DIY-Pixelstick oder ein Blinkytape – so anstellen könnt….

Was sind „Spinner“?

Damit sind keine bekloppten Leute gemeint, sondern die Tätigkeit „to spin“. Auf deutsch dann: drehen!

Sean Rowley hat diese Idee auf facebook verbreitet. Und mittlerweile gibt es den ein oder anderen Lightpainter, der neben ihm damit auch schon richtig geile Ergebnisse erzielt hat. Daher möchte ich euch auch gern zeigen, was so möglich ist. Nun aber erst einmal zur Technik.

­­­­­­­­­­­­­­­­­­Was benötige ich?

Ladet euch einmal die obigen – für den Original Pixelstick vorgesehenen – Sets von Sean herunter. Dank seiner Erlaubnis kann ich euch die Dateien hier zur Verfügung stellen. Diese packt ihr anschließend auf die SD-Karte eures Sticks.

Wie funktioniert die Technik?

Sollte jemand ein Blinkytape oder einen DIY-Pixelstick besitzen, müsst ihr die Dateien von der Auflösung her entsprechend anpassen. Aber dann habt ihr hier zumindest Vorlagen, um eine Vorstellung zu bekommen, wie die Datei aussehen muss, um entsprechende Ergebnisse zu erhalten.

Für Pixelstick-User: Pixelstick starten und nicht von rechts nach links oder links nach rechts laufen, sondern einfach drehen. Euer Stick macht es euch da ja recht einfach. Optimalerweise befestigt ihr ihn an einem Stativ oder legt ihn irgendwo ab, damit der Spin gleichmäßig ist. Und ab jetzt ist einfach etwas Feingefühl gefragt. Genau 1 Umdrehung mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durchführen und schon habt ihr ein tolles Bild. Hier nicht sofort verzweifeln, wenn das erste Bild nicht gleich perfekt wird. Es hilft ungemein, wenn die Datei nur 1x abgespielt wird und ihr das Timing perfekt hinbekommt.

Für Blinkytape-User: Am besten bringt ihr das Blinkytape auf einer Disc an und dreht die Disc mit dem Akkuschrauber. Natürlich müsst ihr auch hier schauen, dass ihr es schafft, eine einzige Umdrehung genau abzupassen. Was euch hilft um den Anfang eures Bildes zu erkennen: Freie Fläche vor oder hinter dem Bild lassen (Transparent, png), dann seht ihr wo das Bild zuende ist und anfängt. Hier ist die Arbeit mit 2 Personen dann einfacher…

Für DIY-Pixelstick-User: tja, da gibt es ja die unterschiedlichsten Konstruktionen. Bei meinem DIY-Stick werde ich jetzt noch eine Halterung für meinen Akkuschrauber einbauen. Denn die Technik mit dem Schrauber gefällt mir einfach am besten. Gleichmäßig langsam und kontrolliertes Drehen ist damit jedenfalls sehr einfach.

Wie sehen die damit generierten Bilder aus?

Ich selbst habe bisher nur einfache Tests gemacht. Aber wenn ihr mal Sean’s Seite besucht, werdet ihr noch viel genialere Beispiele finden! Ich wünsche euch nun viel Spaß!

Das Bild wurde mit dem Pixelstick gemacht. Bei der Linken sieht man, dass das Timing nicht ganz perfekt ist…