HALDE HANIEL

Wer gern wandert, hat daran sicherlich seinen Spaß… Halde Haniel ist mit 184,9 Metern über NN und etwa 128 Metern Höhe über der Umgebung die zweithöchste Halde im Ruhrgebiet. Jedoch die höchste der zugänglichen Halden. Der Aufstieg lohnt sich!


Kurzbeschreibung:

Die wichtigsten Punkte habe ich – wie gehabt – auf der Karte markiert. Allerdings ist bei der Halde doch das ein oder andere zu beachten.

Die Halde ist sehr hoch und der Aufstieg zieht sich sehr. Auf Grund dessen rate ich auch unbedingt Getränke und ggf. auch kleine Verpflegungspakete mitzunehmen. Auf der Halde gibt es keine Möglichkeiten irgendetwas zu kaufen. Des Weiteren solltet ihr unbedingt bedenken, dass es auf der Halde kühler ist und auch viel Wind geht… Also packt euch ordentlich ein und bedenkt das bei der Planung. Der Aufstieg über den Kreuzweg dauerte bei uns mit Bollerwagen und Gepäck etwa 45-60 min und war sehr schwierig, da die Wege auch keine befestigten Straßen sind. Also gilt hier auch: Weniger ist mehr. Schleppt nicht zu viel mit, sondern nur das, was ihr wirklich benötigt.

Oben angekommen, entschädigt euch dann jedoch der Ausblick! Es lohnt sich hier in jedem Fall so zu planen, dass ihr noch den Sonnenuntergang mitbekommt. Dann habt ihr wenigstens etwas davon.

Zu den einzelnen Spots:

  • Es gibt mehrere Parkmöglichkeiten. Die offiziellen Parkplätze, besonders der unten am Kreuzweg ist jedoch der Beste. Ihr könnt jedoch auch die übrigen Parkmöglichkeiten nutzen.
  • KREUZ – Am Ende des Kreuzweg, wenn ihr schon fast oben angekommen seid, kommt ihr an einem Zwischenplateau vorbei, auf dem das Kreuz steht. Sicherlich bieten sich auch hier div. Möglichkeiten zum painten, weshalb es nicht unerwähnt bleibt.
  • AUSSICHTSPLATEAU – Oben angekommen könnt ihr von dieser Erhöhung aus in alle Richtungen schauen – das bietet euch natürlich die Möglichkeit, diese Aussicht mit einzubeziehen…
  • TOTEMS – Die Totems haben so oder so eine magische Anziehungskraft auf alle Besucher der Halde, wenn man diese dann auch noch in ein Lightpainting mit einbezieht, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten.

  • AMPHITHEATER – Ich finde diese Treppen auf der Halde äußerst interessant und diese Fotos sind noch relativ am Anfang entstanden, wo wir noch gar nicht so viel konnten… Jetzt würden mir sicher noch andere Dinge einfallen. Aber man sieht ja, dass der Platz recht gut zu gebrauchen ist. Eine Ansicht bei Tageslicht von oben habe ich ebenfalls mal mit angehängt.

  • HANIELSEE – den Begriff Hanielsee gibt es gar nicht, also bitte nicht wundern… Der „Hanielsee“ ist nämlich die größere „Pfütze“ die ihr auf dem Foto vom Amphitheater bei Tageslicht seht. Das Amphitheater geht von der Pfütze aus gesehen verloren und man sieht nur die Totems. Wie man erkennen kann, ist das alles eine Frage der Perspektive und so kann man theoretisch natürlich auch richtig geniale Bilder aufnehmen, in denen man das Wasser mit einbezieht. Gerade für größere Motive ein echt super Spot.
  • und warum ihr auf keinen Fall den Sonnenuntergang verpassen solltet:

Übersichtskarte Lightpainting-Locations:

***Tipp: Öffnet die Karte in groß (Symbol für Vollbild), dann seht ihr die Ebenen besser***

testpf