Fackeln

Fackeln sind ein sehr einfaches, aber effektives Mittel zum painten. Denn ihr könnt sie unheimlich vielseitig einsetzen. Zur direkten oder auch indirekten Beleuchtung. Doch auch hier gibt es ein paar Dinge zu bedenken!

Was sind Fackeln?

Denkt bitte immer noch daran, dass das Spiel mit dem offenen Feuer auch immer ein Risiko darstellt und seid dementsprechend vorsichtig und vorbereitet. Das kann ich euch gar nicht oft genug sagen!

Fackeln sind offene Lichtquellen. Sie brennen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Fackeln:

  • Wachsfackeln
    Wachsfackeln bestehen aus Gewebe, welches in Wachs getränkt wurde und was so geschichtet um einen Holzstab gewickelt wurde.
  • Petroleumfackeln
    Die Fackeln enthalten einen Körper, in dem flüssiges Petroleum eingefüllt wird. Der Docht zieht sich mit dem Petroleum voll und brennt, sobald dieser angezündet wird. Der Docht entscheidet die Größe der Flamme
  • Schwedenfackeln
    sind eigentlich mehr wie ein brennendes Stück Holz, ähnlich einer Kerze mit einer großen Flamme, die nach innen brennt, bis das Holz auseinander fällt/ verbrannt ist.
  • Bengalische Fackeln (Feuerwerkskörper)
    Bengalische Fackeln funktionieren durch Verbrennung von u.a. Magnesium und anderen Stoffen, die die Farbe bestimmen. Es handelt sich hierbei um pyrotechnische Gegenstände. Man kann sie auch mit Signalfeuern vergleichen.

Das sind im Groben die Arten, die es gibt. Natürlich gibt es noch weitere Arten und Unterarten. Aber meistens basiert das Grundprinzip auf einer der o.g. Fackarten.

Für’s Lightpainting eignen sich am besten die Wachsfackeln, weshalb ich auch nur diese hier weiter beschreiben werde.

Wo kann ich diese kaufen?

Wachsfackeln könnt ihr fertig kaufen. In Partyabteilungen oder auch bei Gartenartikeln (z.B. im Baumarkt oder Gartencenter).

Aber es gibt sie auch als Marke „Eigenbau“. Das habe ich als Kind gelernt.

Man nimmt einen langen Stock, Holzstab oder Ast (Baumarkt oder Wald) und umwickelt diesen stramm und dünn mit herkömmlichem Klopapier. Darüber fügt man nun eine Schicht Kerzenwachs (eintauchen oder drauf tropfen) und dann wieder eine neue Schicht Klopapier und wieder Wachs. Umso strammer und dicker die Fackel ist, umso länger brennt diese am Ende auch. Und sie brennt verdammt gut. Ihr solltet immer vorher wissen, wie und wo ihr die Flamme löschen könnt. Entweder erstickt ihr die Flamme (sofern ihr z.B. eine Löschdecke dabei habt) oder ihr ertränkt die Fackel im Wasser. Allerdings muss der Rest dann erst richtig lange trocknen, bevor ihr sie weiter nutzen könnt.

Die fertige Fackel sieht dann so aus:

Wie teuer sind Fackeln?

Fertige Wachsfackeln kosten etwa 1-2 €/Stk für ca. 20 min Brenndauer.

Marke Eigenbau: Für 1/8 Rolle Toilettenpapier, 5-10 Stab-Kerzen und den Holzstab denke ich mal, dass man mit rund 3 € kalkulieren muss für eine lange Brenndauer. Genau sagen wie lange die Fackel brennt kann ich leider nicht. Das hängt sehr stark von der Bauweise ab.

Wann kann man sie einsetzen?

Fackeln sind sowohl als Lichtquelle zur direkten Beleuchtung, als auch als indirekte Lichtquelle geeignet.

Für welche Performances sie geeignet sind, erfahrt ihr in den folgenden Tutorials:

Sicherheitshinweise:

Wenn die Fackel Marke „Eigenbau“ einmal brennt, bekommt ihr diese auch nicht mehr so schnell aus. Deswegen habe ich eine passende (Lösch-)Decke (keine Fleece- oder Wolldecken verwenden) dabei, um die Flamme darin zu ersticken und für den Notfall ist auch immer ein kleiner Feuerlöscher mit an Bord. Und bedenkt, dass die Fackel auf Wachsbasis ist. Das Wachs tropft also von der Fackel… Sowohl das Sauberhalten der Orte, an dem ihr diese benutzt als auch die Gefahr von Verbrennungen durch heißen Wachs, solltet ihr im Hinterkopf behalten.