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Leuchtmittel – Nr. 19 (Blinkytape)

BLINKYTAPE

Ihr wollt eure eigenen Bilder als Lightpainting sehen? Ihr denkt, dazu braucht ihr einen Pixelstick? Irrtum, es gibt auch noch eine andere Variante. Aber gleich muss ich euch auch sagen, dass ein Pixelstick doch noch um einiges  mehr leistet und kann. Dennoch eine gute Alternative…

Was ist Blinkytape ?

Blinkytape ist ein LED-Streifen, der 1m lang ist und mit 60 LEDs bestückt. Das ist auch eure max. Auflösung. 60 Pixel Höhe. Voreingestellt ist ein wunderschönes Regenbogenmuster. Das sieht echt klasse aus, wenn es so leuchtet… Aber jetzt kommt der Clou. Ihr könnt jedes beliebige Bild mit dem Tape wiedergeben. Sei es nun ein Foto oder ein Muster.  Dafür nutzt ihr einfach die auf der Seite zur Verfügung gestellte Software. Die macht schon alles allein. Einziges Manko: Man kann immer nur 1 Bild speichern. Aber da gibt es auch Möglichkeiten und Tricks. Die verrate ich hinterher bei den Techniken. Da werde ich euch dann auch mal zeigen, was man damit so alles anstellen kann, wie man es besser nutzen kann, usw.

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Wo kann ich  Blinkytape kaufen?

Da gibt es nicht sooo viele Möglichkeiten. Zum einen hier: Klick mich! Aber es gibt auch ein paar Elektronik-Fachhändler, die das im Programm haben, so dass es auch innerhalb der EU zu bekommen ist. Leider finde ich die Seite nicht mehr, wo diese Händler aufgelistet waren. Aber wer sich dafür interessiert, wird es schon heraus finden…

Wie teuer ist Blinkytape?

Der Preis liegt um die 55 € zzgl. Versand. Wenn man bedenkt, dass ein LED-Strip mit einzeln ansteuerbaren LEDs in der gleichen Ausführung auch schon um die 30 € liegt, ist das ein echter Schnapper.  Zumindest wenn man keine Ahnung von Programmierung hat 🙂 so wie ich.

Wann kann man Blinkytape einsetzen?

Blinkytape ist auf Basis von LED’s und daher überall einsetzbar. Der Strip lässt sich dimmen, so dass er dem Umgebungslicht angepasst werden kann.  Man kann damit sehr geniale Effekte erzeugen. Außerdem lässt sich ein Arduino anschließen. Wer sich also damit auskennt, hat die Möglichkeit, sein tape damit noch zu erweitern. Dann kannn man auch mehrere Bilder speichern und diese wiedergeben. Nur mal als Beispiel, damit man auch sieht, wie die Darstellung ist, hier einer meiner Tests mit einem von mir selbst aufgenommenen Foto:

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Wo liegt der Unterschied zum Pixelstick?

Der Unterschied zum Pixelstick besteht zum einen in den verwendeten LEDs. Der Pixelstick ist auf 180 cm mit 200 LEDs, bestückt. Des Weiteren braucht ihr die Bilder für den Pixelstick nur auf eine SD-Karte speichern und habt dann entsprechend jederzeit Zugriff auf mehr als ein Bild. Er ist außerdem länger und erreicht eine Auflösung von 200 Pixeln. Der Pixelstick hat auch einen Diffusor vor seinen LEDs, so dass dieser „Retro“-Look nicht entsteht. Das könnte man mit dem Blinkytape aber auch noch erreichen, dass es nicht so pixelig wirkt. Also im Grunde genommen liegt der größte Unterschied im Komfort bei der Bedienung und der Größe. In allem anderen kann man wirklich auch hiermit schon in die gleiche Richtung kommen. Das Blinkytape ist auf Grund seines leichten Gewichts und seiner Kompaktheit manchmal auch vorteilhaft. Man muss sich halt immer überlegen, was man damit vor hat.


2 Comments

  1. Thanks for your kind words about the BlinkyTape!

    I wanted to let you know, there are also a few European distributors that carry BlinkyTape as well. Shipping should be a little better than from the US:
    http://www.kustompcs.co.uk/acatalog/info_21051.html
    http://floris.cc/shop/en/led-strips/1030-blinkytape-by-blinkinlabs.html

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